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Sehenswürdigkeiten in Köln

Imhoff Schokoladenmuseum

Imhoff Schokoladenmuseum

Das in dieser Form weltweit einzigartige Imhoff Schokoladenmuseum in der Stadt Köln wurde 1993 von Dr. Hans Imhoff gegründet. In den drei Ebenen des Schokoladenmuseums erefährt man alles über die 3000 Jahre lange Geschichte der Schokolade und des Kakaos – von der Aztekenzeit bis zum heutigen Industrieprodukt – in all ihren Facetten. Dabei geht es um die Themenbereiche Kakaoanbau, Produktion und Werbung. Zum Museum, aber unabhängig davon, gehört ein Restaurant in dem man unter Anderem 14 verschiedene Trinkschokoladen genießen kann. Des Weiteren gibt es einen Schoko -Shop, der ausgefallene Schokoladen und Geschenkideen bereithält.

Kölner Dom

Kölner Dom

Der erste bekannte Vorgänger des Kölner Doms war der im Jahre 870 vollendete karolingische Dom, der bis ins 13. Jahrhundert stand. 1248 begann der Neubau des Kölner Doms im heutigen gotischen Stil. Durch mehrere Unterbrechungen mangels Geld und wegen Desinteresse der Bevölkerung wurde der Kölner Dom erst im Jahre 1880 fertiggestellt. Für den Bau des knapp 160 Meter hohen Baus wurden verschiedene Gesteinsarten – Sandstein, Trachyt, Basalt, Basaltlava und Muschelkalk – von weither geholt. Durch die Beschädigung des Doms im zweiten Weltkrieg und durch Witterung und Umweltbelastung bedarf der Dom wohl auch in der Zukunft einer stetigen Rekonstruktion.

Kölner Karneval

Der Kölner Karneval findet jährlich in Köln statt und wird seit 178 Jahren als Volksfest gefeiert. Repräsentanten des Kölner Karnevals bildet das Kölner Dreigestirn bestehend aus dem Prinz, dem Bauer und die Jungfrau. Sie eröffnen zur Weiberfastnacht pünktlich am Elften im Elften um Elf Uhr Elf auf dem Heumarkt in Köln den Straßenkarneval. Die ganze Stadt feiert und die Stimmung steigt bis zum Höhepunkt, dem Rosenmontagszug. Bunt verkleidet mit Masken und Kostümen ziehen die Menschen, durch die Straßen und jubeln "Kölle Alaaf!", was soviel bedeutet wie "Es lebe Köln!".

Kölner Rathaus

Kölner Rathaus

das Kölner Rathaus, heute Sitz des Rats und des Oberbürgermeisters fand seine erste urkundliche Erwähnung als "Haus der Bürger" im 12. Jahrhundert. Nachdem Köln freie Reichsstadtt wurde ließen die Kölner Zünfte den spätgotischen Rathausturm errichten. Der Turm ist ringsum mit rund 130 Steinstatuen verziert und dem berühmten "Platz-Jabbeck".Der Platz-Jabbeck ist eine aus Holz geschnitzte Fratze, die zu jeder vollen Stunde zum Schlag der Turmuhr das Maul aufreißt und ihre Zunge herausstreckt. Seit 1569 gehört zum Kölner Rathaus ein Vorbau im Renaissance-Stil.

Kölner Stadtmuseum

Das Kölner Stadtmuseum wurde 1888 gegründet und befindet sich im 1606 erbauten Zeughaus. Das Museum zeit die Geschichte der Stadt Köln und seiner Bewohner vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dabei stehen Köln typische Dinge, wie das Kölnisch Wasser, der Karneval oder die Erfindung des Otto-Motors im Vordergrund. Auch über die politische Geschichte der Stadt Köln lässt sich im Kölner Stadtmuseum einiges in Erfahrung bringen. Natürlich wird auch das Wohn- und Wirtschaftsleben der Kölner durchleuchtet und mit den zeitlichen Schwerpunkten um 600 und um 1900 aufgezeigt.

Museum Ludwig

Museum Ludwig

Das Museum Ludwig in Köln wurde von den Kölner Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer konzipiert und 1986 als Doppelmuseum eröffnet. Seit 1994 befindet sich nur noch das Museum Ludwig in dem Bau. Das Museum erhielt seinen Namen zu Ehren des Ehepaares Ludwig, welches mit 350 stifteten Werken moderner Kunst - die größte Pop Art Sammlung außerhalb der USA - den Grundstein für die Gründung des Museums 1976 legte. Das Museum Ludwig zeigt die Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart.

Musical Dome

Der Musical Dome ist mit rund 1700 Plätzen das größtes Theater der Stadt Köln und liegt direkt an der Rheinuferpromenade. Der Glas-Stahl-Bau des 1996 eröffneten Theaters macht den Musical Dome einzigartig. Neben den Langzeitproduktionen gibt es im Musical Dome auch internationale Gastspiele zu bestaunen, wie in der Vergangenheit beispielsweise David Copperfield und der große chinesische Nationalzirkus. Zu den erfolgreichsten Musical-Produktionen gehören das ab 1999 aufgeführte „Saturday Night Fever“, „Jekyll & Hyde“, welches 2003 Premiere feierte und „We Will Rock You“, dass 2004 auf die Kölner Bühne kam.

Oper Köln

Die Oper Köln befindet sich in der Kölner Innenstadt auf dem Offenbachplatz. Im Mai 1898 wurde das Opernhaus erbaut und zählte mit seinen 1800 Sitzplätzen zu einen der größten Theatern in Deutschland. Bei einem Luftangriff im Jahre 1943 wurde die Oper stark beschädigt und musste abgerissen werden. Die neue Kölner Oper umfasst 1346 Plätze und gehört zu den führenden internationalen Opernhäusern. Sie ist weltweit für ihre einzigartige Kinderoper bekannt.

Römisch Germanisches Museum

Das Römisch Germanische Museum wurde auf den Mauern einer römischen Stadtvilla erbaut, in der das berühmte Dionysos-Mosaik freigelegt wurde und nun in das Museum integriert ist. Mit einer Sammlung von drei Millionen Objekten sind die Attraktionen des Römisch Germanischen Museums die weltweit größte Sammlung von römischen Gläsern und die Schmucksammlung. Neben der Bildung durch eine öffentlich zugängliche Sammlung erfüllt das Museum noch weitere Aufgaben – es ist zugleich Forschungsstätte und Archäologisches Archiv der Stadt Köln.

Schauspielhaus

Das Schauspielhaus in Köln bildet zusammen mit der Oper von Köln und weiteren Häusern die Bühnen der Stadt Köln. Es umfasst 1010 Plätze und zählt damit zu den großen Häusern von Köln. Bekannt wurde das Schauspielhaus durch bedeutende Schauspieler wie Heinrich George. Im Jahre 1929 wurde die umstrittene Dreigroschenoper von Bertolt Brecht im Schauspielhaus aufgeführt. Zwischen 2010 und 2013 wird das Schauspielhaus abgerissen und auf dem Nachbargrundstück neu errichtet.

St. Maria im Kapitol

St. Maria im Kapitol zu Köln ist die größte romanische Kirche der Stadt. Sie wurde auf den Fundamenten eines römischen Tempels gebaut, der den so genannten Kapitolinischen Gottheiten Jupiter, Juno und Minerva geweiht war und um das Jahr 50 nach Christus entstand. Er ist also der römische Vorgänger der Christlichen Kirche, deren Bau durch die Äbtissin Ida in die Wege geleitet wurde. Für die Choranlage von Maria im Kapitol wurde der Grundriss der Choranlage der Geburtskirche in Bethlehem übernommen. Der durch seine Bauweise so genannte Kleeblattchor ist in Deutschland der früheste seiner Art.

St. Martin

St. Martin

St. Martin ist eine der zwölf großen romanischen Kirchen, die sich innerhalb der Stadtmauern Kölns befinden. Ihr Entstehungsjahr ist heute nicht einwandfrei belegbar, es gibt jedoch Vermutungen, die die ursprüngliche Errichtung der Kirche auf das 10. Jahrhundert datieren. Groß St. Martin ist heute eine dreischiffige Pfeilerbasilika, die stundenweise für Gläubige und Besucher geöffnet ist. Eine Besonderheit, die die Kirche betrifft ist der traditionelle Fackel- beziehungsweise Lampionumzug am Festtag des Heiligen St. Martin. Der Umzug in Köln endet mit einem Martinsfeuer vor der Kirche St. Martin und einem anschließenden Abendgebet.